Umgang mit der Zeit II - Vergänglichkeit
Manchmal ist es, als renne die Zeit, manchmal steht sie still. Man möchte sie anhalten, vorantreiben oder zurückdrehen. Der Zeitverlauf wird verschiedenartig empfunden, obwohl die Zeit für alle in allen Situationen gleich verstreicht, immer in demselben Tempo, ohne Kompromiss, unaufhaltsam. Gäbe es das Zeitmass nicht, bliebe nur die Vergänglichkeit als reines Phänomen. Sichtbar, wie eine Blume, die einst blühte und heute verwelkt ist oder ein Gebäude, das einmal war und heute nicht mehr. Erlebbar, wie ein Abschied nach langer Gemeinsamkeit oder beim Zählen der Spuren, welche die vielen Tage dem Gesicht hinterlassen haben. Die Vergänglichkeit verändert, bewegt, lebt, ist unfassbar, unaufhaltbar, konstant. Sie wehrt sich nicht, wenn der Mensch sie strukturiert. Sie ist immer da, auch wenn er versucht, ihr zu entkommen. Sie ist des Menschen treuester Begleiter, ohne dass er nach dieser Begleitung gefragt hätte. Vielmehr fürchtet er sich vor ihr und kämpft sein Leben lang darum, seinen treuesten Begleiter als diesen zu akzeptieren.
Choreografie, Konzept, Projektleitung: Andrea Fäh Eugster
Tanz: Esther Bünter, Nurya Egger, Nadine Laub, Andrea Fäh Eugster
Theatersaal Rigiblick, Zürich
Donnerstag, 15. Mai 2003
Freitag, 16. Mai 2003
Samstag, 17. Mai 2003
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Théâtre La Fourmi, Luzern
Freitag, 23. Mai 2003
Samstag, 24. Mai 2003
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Bühnensaal Gasthof Kreuz, Jona
Donnerstag, 29. Mai 2003
Freitag, 30. Mai 2003
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